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Gute Unternehmensführung, Gesellschaft & Klimawandel

Corona beherrscht zu Recht die Schlagzeilen. Andere ebenfalls bedeutende Themen sind hingegen oft in den Hintergrund gerückt. Auch für Symrise stand der Umgang mit der Pandemie an vielen Stellen im Fokus. Dennoch hat das Unternehmen im vergangenen Jahr eine ganze Reihe von wichtigen und nachhaltigen Projekten gestartet, die nach innen und außen wirken. Eine Auswahl.

Arbeitssicherheit verbessern

Im Grundsatz ist die Sache klar: Symrise sorgt mit Nachdruck dafür, dass alle Mitarbeiter ihren Job machen können, ohne sich zu verletzen. Die Arbeitssicherheit gehört als wesentliches Element zur Nachhaltigkeits- und Unternehmensstrategie. Das Unternehmen unternimmt viel dafür: Die Anlagen sind sicher, Stapler und LKW fahren unter höchstmöglichen Sicherheitsbestimmungen, die Gefahrstoffe sind so gelagert, dass sie nicht in Berührung mit den Menschen kommen, die Kollegen sind eingewiesen und werden stetig weitergebildet. Dennoch passieren – wie in jedem Unternehmen – Unfälle, die Leib und Leben bedrohen. Für die Mitarbeiter, denen etwas zustößt, bedeutet das eine riesige, manchmal dauerhafte gesundheitliche Belastung.

Dabei wären fast alle Unfälle vermeidbar, sagt Jessica Hildebrandt, Director Corporate Communications. „Der größte Teil ist verhaltensbedingt. Wir möchten durch diese Kampagne das Bewusstsein der Mitarbeiter für Sicherheit stärken. Ziel ist es, dass sie selbst intuitiv mögliche Gefahrenquellen erkennen und sicher handeln.“, erklärt die Projektleiterin der neuen Arbeitssicherheitskampagne. Dazu gehören auch vermeintliche Kleinigkeiten, die wohl jeder bei sich selbst schon beobachtet hat. Man überquert die Straße im Werk, während man telefoniert, oder läuft zu schnell die Treppe hinunter, ohne das Geländer zu nutzen.

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Symrise hat deswegen die umfassende Kampagne „Drive to 100 % Safety“ in Holzminden, dem Hauptsitz des Unternehmens, als Pilotprojekt im Tochterunternehmen TESIUM gestartet, die im Jahr 2021 in weiteren Bereichen des Unternehmens ausgerollt werden soll. „Wir haben zunächst eine tiefgehende Analyse gemacht. Dazu haben wir eine Reihe von Interviews mit Führungskräften und Mitarbeitern geführt und die vorliegenden Daten analysiert, um den Bedarf überhaupt erst einmal einordnen zu können“, beschreibt Hildebrandt das Projekt, das elementar für das Unternehmen ist.

Anschließend wurde die Kampagne entwickelt, die den Mitarbeitern auf emotionale Weise zeigen soll, wie wichtig es ist, sich an die Sicherheitsregeln zu halten und aufmerksam zu handeln. Im Mittelpunkt stehen Figuren aus Plastizin, die mit einem Augenzwinkern mögliche Gefahren beeindruckend visualisieren, ohne sie zu verniedlichen. Die Bildsprache, die in sämtlichen analogen wie digitalen Medien wie Mailbannern, Newslettern, Aushängen, Broschüren oder auch in der Symportal-Community verwendet wird, ist klar definiert und rund um die Welt verständlich und nachvollziehbar. „Wir haben zudem Kennzahlen für die Arbeitssicherheit festgelegt, die wir kontinuierlich evaluieren und auswerten werden“, sagt Hildebrandt. „Mit dem Engagement unserer Führungskräfte und der Mitarbeiter werden wir so die Unfallzahlen mittelfristig senken.“

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Jessica Hildebrandt, Director Corporate Communications

Nachhaltigkeit vermitteln

„Plastikbecher verschwunden. Suche zwecklos“, steht in großen Buchstaben auf dem Plakat, das in einem der Flure in der Symrise Zentrale in Holzminden hängt. Darunter, in kleinerer Schrift, folgt die Erklärung. Ab dem 3. Juli 2021 verbietet die EU viele Einweggegenstände aus Plastik – und Symrise unterstützt diesen Vorstoß, indem es zum Beispiel im Bereich der Qualitätskontrolle fast alle Plastikbecher durch kompostierbare Becher aus recyceltem Material ersetzt. Rund 300.000 Kunststoffgefäße können so pro Jahr eingespart werden.

Das Poster ist Teil einer Nachhaltigkeitskampagne, die Symrise Anfang 2021 in den Standorten gestartet hat. „Wir nehmen damit unsere Mitarbeiter in den Blick, denen wir auf leichte Weise das komplexe Thema näherbringen wollen“, sagt Sabine Rieke, Quality Control Sensory Flavor, die die Kampagne konzipiert hat. „Sie sollen dazu inspiriert werden, die Ressourcen besser zu schonen und bewusster zu handeln.“ Neben dem Plastik-Motiv gibt es momentan weitere sechs Varianten, die mit feinem Humor zum Beispiel darauf verweisen, dass Symrise Einwegverpackungen aus der Kantine verbannt oder auch in der Abteilung Oral Care ab Ende 2020 alle Plastik- durch Bambusbürsten ersetzt hat. Andere Plakate fordern hingegen zu Verhaltensänderungen auf, indem sie etwa darauf verweisen, dass es nachhaltige Alternativen zu flüssigem Shampoo gibt, oder dass sich mit der Halbierung des eigenen Fleischkonsums große Mengen Wasser und CO2-Emissionen sparen lassen.

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Auf mittelfristige Sicht sollen die Mitarbeiter konzernweit mitmachen, sagt auch Friedrich-Wilhelm Micus, der für die Nachhaltigkeitskommunikation im Unternehmen verantwortlich ist. „Wir verfolgen klare strategische Ziele innerhalb unseres Nachhaltigkeitsansatzes, die wir eben nicht nur nach außen, sondern auch nach innen kommunizieren wollen.“ Dafür werden neben den Postern sämtliche internen Medien wie die Mitarbeiterzeitung Teamspirit oder auch die digitalen Kanäle genutzt. Im Fokus steht immer, die Mitarbeiter zum Mitmachen zu motivieren, sagt Micus. „Nur gemeinsam können wir die großen Aufgaben angehen, die der Klimawandel an uns stellt.“

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Verantwortung entwickeln

Die Mädchen und Jungen pflanzen Setzlinge in Blumentöpfe, jäten Unkraut im Hochbeet, überlegen gemeinsam, wie die Pflanze wohl heißt, die gerade so wunderschön blüht. Es ist laut hier im Kindergarten des Centro de Atendimento a Meninos e Meninas (kurz CAMM) im brasilianischen Recife, die Kinder sind fröhlich und erwartungsvoll, was ihre Arbeit bringen wird. Bananen, Acerola und Ananas, Minze, Petersilie und Rosmarin und zig andere Obst-, Gemüse- und Kräutersorten werden hier wachsen und dann auch geerntet, wenn es soweit ist.

Das Gartenprojekt in dem Armutsviertel der Großstadt ist eines von vielen, die die Nichtregierungsorganisation für rund 100 Straßenkinder anbietet. Etwa die Hälfte von ihnen besucht den Kindergarten von CAMM, den einzigen in der Gemeinde überhaupt. Seit dem Jahr 2020 unterstützt die Symrise Geschäftseinheit Cosmetic Ingredients das Vorhaben, das den Kindern dabei helfen soll, eine Alternative zum Leben auf der Straße zu finden. Angeleitet durch einen Umwelterzieher werden sie zum Beispiel einen Recycling- und Anbau-Workshop machen.

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Symrise Markenbotschafterin Domitila Barros
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„Je eher wir schon mit den ganz Kleinen arbeiten, umso höher stehen die Chancen, dass sie eine gesunde und positive Entwicklung durchleben können“, sagt Symrise Markenbotschafterin Domitila Barros, die selbst in einer Favela in Recife aufwuchs. Als globale Botschafterin für CAMM setzt sie sich an vielen Stellen für die Straßenkinder in Brasilien ein, unter anderem auch mit ihrem eigenen nachhaltigen Bademoden- und Öko-Schmuck-Label, das mit lokalen Kunsthandwerkerinnen aus Brasilien zusammenarbeitet – einige von ihnen sind alleinerziehende Mütter, die ihre Ehemänner durch Gewalt und Kriminalität verloren haben. „Mit unserem Projekt tragen wir dazu bei, dass die Kinder wieder Kinder sein dürfen“, sagt Domitila Barros. „Deswegen freuen wir uns sehr, dass wir gemeinsam mit Symrise den CAMM-Garten erweitern können. Die Kinder lernen so viel über unsere Umwelt und entwickeln ein Verantwortungsgefühl – auch für unsere Erde.“

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